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Notfall & Erste Hilfe

Giftköder erkennen und richtig reagieren

Was tun, wenn Ihr Hund einen Giftköder gefressen hat oder Sie einen Verdachtsfund machen? Die wichtigsten Schritte im Überblick.

Fachlich geprüft von Harald Pfeiffer

Giftköder werden leider immer wieder in Parks, an Waldrändern oder auf Gassi-Wegen ausgelegt. Für Hunde und Katzen kann die Aufnahme lebensgefährlich sein – schnelles, richtiges Handeln zählt.

Woran erkenne ich einen Giftköder?

Typisch sind Fleisch- oder Wurststücke, präparierte Eier oder Hundekekse, die auffällig platziert wirken, aufgeschnitten sind oder ungewöhnlich riechen. Auch Rasierklingen, Nägel oder Glassplitter werden leider in Ködern versteckt.

Was tun bei Verdacht?

  1. Sofort anrufen. Rufen Sie uns direkt an – bei Verdacht auf eine Vergiftung zählt jede Minute.
  2. Kein Erbrechen ohne Rücksprache auslösen. Je nach vermutetem Giftstoff kann Erbrechen schaden statt helfen.
  3. Reste/Erbrochenes sichern. Ein Foto oder eine Probe hilft uns bei der Einschätzung.
  4. Beobachten Sie Symptome wie Erbrechen, Zittern, Speicheln, Teilnahmslosigkeit oder Krämpfe und teilen Sie uns diese mit.

Vorbeugen

  • Hunde beim Gassigehen im Blick behalten, besonders in bekannten Risikogebieten.
  • Grundkommando "Aus" bzw. "Lass es" trainieren.
  • Funde bei der Stadt/Gemeinde und im lokalen Tierschutzverein melden.

Bei einem akuten Verdachtsfall gilt: nicht abwarten, sondern anrufen. Ist Ihr Tier bei uns Patient, sind wir auch außerhalb der Sprechzeiten telefonisch erreichbar; andernfalls wenden Sie sich bitte an den tierärztlichen Notdienst in Ihrer Nähe.

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