Giftköder werden leider immer wieder in Parks, an Waldrändern oder auf Gassi-Wegen ausgelegt. Für Hunde und Katzen kann die Aufnahme lebensgefährlich sein – schnelles, richtiges Handeln zählt.
Woran erkenne ich einen Giftköder?
Typisch sind Fleisch- oder Wurststücke, präparierte Eier oder Hundekekse, die auffällig platziert wirken, aufgeschnitten sind oder ungewöhnlich riechen. Auch Rasierklingen, Nägel oder Glassplitter werden leider in Ködern versteckt.
Was tun bei Verdacht?
- Sofort anrufen. Rufen Sie uns direkt an – bei Verdacht auf eine Vergiftung zählt jede Minute.
- Kein Erbrechen ohne Rücksprache auslösen. Je nach vermutetem Giftstoff kann Erbrechen schaden statt helfen.
- Reste/Erbrochenes sichern. Ein Foto oder eine Probe hilft uns bei der Einschätzung.
- Beobachten Sie Symptome wie Erbrechen, Zittern, Speicheln, Teilnahmslosigkeit oder Krämpfe und teilen Sie uns diese mit.
Vorbeugen
- Hunde beim Gassigehen im Blick behalten, besonders in bekannten Risikogebieten.
- Grundkommando "Aus" bzw. "Lass es" trainieren.
- Funde bei der Stadt/Gemeinde und im lokalen Tierschutzverein melden.
Bei einem akuten Verdachtsfall gilt: nicht abwarten, sondern anrufen. Ist Ihr Tier bei uns Patient, sind wir auch außerhalb der Sprechzeiten telefonisch erreichbar; andernfalls wenden Sie sich bitte an den tierärztlichen Notdienst in Ihrer Nähe.
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