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Saisonal

Silvester: Wenn Hund oder Katze Angst vor Feuerwerk haben

Viele Hunde und Katzen geraten an Silvester in Panik. Woran Sie Geräuschangst erkennen, warum Sie früh mit uns sprechen sollten und wann es ein Notfall ist.

Fachlich geprüft von Harald Pfeiffer
Junger Hund und Katze liegen zusammen

Für viele Hunde und Katzen ist Silvester die schlimmste Nacht des Jahres. Die plötzlichen Knalle können echte Panik auslösen, die oft schon Tage vorher mit den ersten Böllern beginnt.

Woran erkenne ich Geräuschangst?

  • Zittern, starkes Hecheln, Speicheln
  • Unruhe, Verstecken, Fluchtversuche
  • Hund klebt am Halter oder ist nicht ansprechbar
  • Katze verkriecht sich und frisst nicht
  • Unsauberkeit in der Wohnung

Früh vorsorgen: Sprechen Sie uns rechtzeitig an

Hat Ihr Tier in den letzten Jahren stark reagiert, kommen Sie rechtzeitig vor Silvester zu uns. Wir besprechen, was Ihrem Tier helfen kann, und ob eine Unterstützung mit Medikamenten sinnvoll ist. Kurz vor Silvester bleibt dafür oft keine Zeit mehr.

Geben Sie bitte keine Beruhigungsmittel auf eigene Faust, vor allem keine Medikamente für Menschen. Sie können für Tiere gefährlich sein.

Bis dahin hilft

  • ein ruhiger, abgedunkelter Rückzugsort, Fenster und Vorhänge geschlossen
  • Musik oder Fernseher, um Knalle zu übertönen
  • Gassi um den Jahreswechsel nur angeleint, damit Ihr Hund nicht in Panik davonläuft
  • Ihr Tier nicht bedrängen oder zum Geräusch hin zwingen

Wann ist es ein Notfall?

Rufen Sie uns sofort an, wenn Ihr Tier zittert und dabei schwach wirkt, erbricht oder nicht mehr richtig ansprechbar ist. Dasselbe gilt, wenn es sich auf der Flucht verletzt hat oder Böllerreste gefressen haben könnte. Wir sind für unsere Kunden auch in der Silvesternacht für Notfälle zu erreichen.

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